Schenken Sie Zeit statt Geld
Zeit ist wertvoll
Schenken Sie diesen Wert.
In der freiwilligen sozialen Arbeit ist geschenkte Zeit gewonnene Erfahrung. Geschenkte Stunden können bereichernde Erlebnisse bringen, geschenkte Augenblicke können unbezahlbar sein. Wer also ist der Beschenkte?
Keiner hat viel überflüssige, freie Zeit. Schenken Sie nur ein wenig davon! Keine Angst vor dem Ehrenamt: Es bringt weder Würde noch Bürde. Schenken Sie nur ein wenig Ihrer freien Zeit. Viele brauchen Hilfe und Unterstützung und sind dankbar dafür. Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Anregungen.
In der freiwilligen sozialen Arbeit ist geschenkte Zeit gewonnene Erfahrung. Geschenkte Stunden können bereichernde Erlebnisse bringen, geschenkte Augenblicke können unbezahlbar sein. Wer also ist der Beschenkte?
Keiner hat viel überflüssige, freie Zeit. Schenken Sie nur ein wenig davon! Keine Angst vor dem Ehrenamt: Es bringt weder Würde noch Bürde. Schenken Sie nur ein wenig Ihrer freien Zeit. Viele brauchen Hilfe und Unterstützung und sind dankbar dafür. Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Anregungen.

Zeit für Kinder

Manche Kinder und Jugendliche bekommen vieles, manche alles. Außer Zuwendung.
Vielen Kindern fehlt es an Nichts. Viele junge Menschen bekommen sogar zuviel des Guten. Dennoch fehlt ihnen oft Wichtiges: Aufmerksamkeit, Zuwendung, Begegnung. Dabei brauchen alle Kinder und Jugendlichen jemanden, der mit ihnen spricht – Menschen, die sie beraten, die ihnen Anregung geben, sie überraschen, mit ihnen Erfahrungen teilen, die Kinder und Jugendliche fordern, ihnen etwas zutrauen, die für sie da sind, ihnen Zeit schenken, die zuhören und zuhören und zuhören – auch mit dem Herzen.
Vielen Kindern fehlt es an Nichts. Viele junge Menschen bekommen sogar zuviel des Guten. Dennoch fehlt ihnen oft Wichtiges: Aufmerksamkeit, Zuwendung, Begegnung. Dabei brauchen alle Kinder und Jugendlichen jemanden, der mit ihnen spricht – Menschen, die sie beraten, die ihnen Anregung geben, sie überraschen, mit ihnen Erfahrungen teilen, die Kinder und Jugendliche fordern, ihnen etwas zutrauen, die für sie da sind, ihnen Zeit schenken, die zuhören und zuhören und zuhören – auch mit dem Herzen.
Zeit für alte Menschen
Alle wollen alt werden. Sehr alt. Und dabei jung bleiben. Und nicht einsam sein. Und nicht ohne Freunde.
Altwerden und Jungbleiben, dafür gibt es viele teure und fragliche Rezepte. Ein einfaches und wirksames lautet: sich für andere interessieren, empfänglich für neue Bekanntschaften sein, offen sein. Wieso nicht offen sein für ältere Menschen mit großer Erfahrung? Für ältere, die keine Angehörigen mehr haben, die alleine sind, es aber nicht sein wollen. Die jemanden brauchen - für einen Behördengang, für eine kleine Erledigung vielleicht. Sicherlich für ein Gespräch: über die Jugend zum Beispiel, oder übers Altwerden.
Altwerden und Jungbleiben, dafür gibt es viele teure und fragliche Rezepte. Ein einfaches und wirksames lautet: sich für andere interessieren, empfänglich für neue Bekanntschaften sein, offen sein. Wieso nicht offen sein für ältere Menschen mit großer Erfahrung? Für ältere, die keine Angehörigen mehr haben, die alleine sind, es aber nicht sein wollen. Die jemanden brauchen - für einen Behördengang, für eine kleine Erledigung vielleicht. Sicherlich für ein Gespräch: über die Jugend zum Beispiel, oder übers Altwerden.

Zeit für Kranke

Ehrenamtliche Arbeit ist unbezahlbar. Als Belohnung vielleicht ein Lächeln.
Jeder kennt das Gefühl, wenn man eine Woche ans Bett gefesselt war. Etwa durch eine Grippe. Dann ist die Stimmung im Keller, man will einfach hinaus, etwas unternehmen, Leute treffen. So geht es vielen Kranken. Viele sind aber nicht nur eine Woche krank, sondern monate-, jahrelang. Nicht alle werden von ihrer Familie, von Freunden ausreichend versorgt.
Ihnen einmal eine Stunde zu Hilfe sein, sie begleiten, ist eine Leistung, die kaum bezahlt werden kann. Außer vielleicht durch ein Lächeln, das große Dankbarkeit ausdrückt.
Jeder kennt das Gefühl, wenn man eine Woche ans Bett gefesselt war. Etwa durch eine Grippe. Dann ist die Stimmung im Keller, man will einfach hinaus, etwas unternehmen, Leute treffen. So geht es vielen Kranken. Viele sind aber nicht nur eine Woche krank, sondern monate-, jahrelang. Nicht alle werden von ihrer Familie, von Freunden ausreichend versorgt.
Ihnen einmal eine Stunde zu Hilfe sein, sie begleiten, ist eine Leistung, die kaum bezahlt werden kann. Außer vielleicht durch ein Lächeln, das große Dankbarkeit ausdrückt.
Zeit für Menschen mit Behinderung
Über Behinderungen kann man hinwegsehen. Aber damit ist niemandem geholfen.
Wer die Behinderung nicht sehen will, sieht nicht den ganzen Menschen, wer nur die Behinderung sieht, übersieht ihn ebenfalls. Wer tiefer schaut, sieht die Mängel in sich selbst, und kann auch anderen helfen.
Denn jeder Mensch mit Behinderung – ob mit einer schweren oder leichten, einer körperlichen oder geistigen Behinderung – braucht neben professioneller Pflege auch menschliche. Hier können auch Sie helfen.
Wer die Behinderung nicht sehen will, sieht nicht den ganzen Menschen, wer nur die Behinderung sieht, übersieht ihn ebenfalls. Wer tiefer schaut, sieht die Mängel in sich selbst, und kann auch anderen helfen.
Denn jeder Mensch mit Behinderung – ob mit einer schweren oder leichten, einer körperlichen oder geistigen Behinderung – braucht neben professioneller Pflege auch menschliche. Hier können auch Sie helfen.

Zeit für Gestrandete

Er glaubt, er brauche nie fremde Hilfe. Sie will sich nicht helfen lassen. Aber manche fühlen sich ganz einfach hilflos – verlassen.
Es gibt in unserer Umgebung mehr Menschen, die sich in scheinbar ausweglosen Situationen befinden, als wir ahnen. Oft sind sie sozial ausgegrenzt ohne selbst dran Schuld zu sein, oder sie haben sich aufgegeben, sind straffällig geworden oder obdachlos.
Andere sind einen ersten falschen Schritt gegangen, und dann ohnmächtig weiter die Treppe hinab gerutscht. Hilflos fühlen sich viele, Hilfe verdienen alle. Und alle brauchen zumindest einen neuen Horizont. Etwas, das sie neu motiviert. Keine leichte Aufgabe.
Es gibt in unserer Umgebung mehr Menschen, die sich in scheinbar ausweglosen Situationen befinden, als wir ahnen. Oft sind sie sozial ausgegrenzt ohne selbst dran Schuld zu sein, oder sie haben sich aufgegeben, sind straffällig geworden oder obdachlos.
Andere sind einen ersten falschen Schritt gegangen, und dann ohnmächtig weiter die Treppe hinab gerutscht. Hilflos fühlen sich viele, Hilfe verdienen alle. Und alle brauchen zumindest einen neuen Horizont. Etwas, das sie neu motiviert. Keine leichte Aufgabe.
Zeit in Selbsthilfegruppen
Selbsthilfe bedeutet nicht:Jeder für sich allein. Auch Selbsthilfe geht am besten gemeinsam.
Auf viele Probleme gibt es keine schnelle Antwort. Angst lässt sich nicht einfach wegdiskutieren, Alkoholismus nicht schnell auskurieren.
Bei vielen Problemen beginnt die Lösung aber schon in dem Augenblick, in dem man/frau sich auf den Weg macht, eine Antwort zu suchen.
Beispielsweise gemeinsam in einer Selbsthilfegruppe. Aus der eigenen Betroffenheit wächst mit anderen die Kraft.
Auf viele Probleme gibt es keine schnelle Antwort. Angst lässt sich nicht einfach wegdiskutieren, Alkoholismus nicht schnell auskurieren.
Bei vielen Problemen beginnt die Lösung aber schon in dem Augenblick, in dem man/frau sich auf den Weg macht, eine Antwort zu suchen.
Beispielsweise gemeinsam in einer Selbsthilfegruppe. Aus der eigenen Betroffenheit wächst mit anderen die Kraft.

Helfen Sie helfen

Nur Mut
Die Sozialverbände Südtirols sind durch die ehrenamtliche Arbeit vieler tausender Bürger und Bürgerinnen gewachsen. Tausende Hände wirkten und wirken dabei mit. Viele Aufgaben leisten in den Verbänden hauptberufliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, aber alle Verbände sind weiterhin auch freiwillige Mitarbeiter angewiesen. Die kleinen Zeit-Geschenke Vieler summieren sich zu einem wichtigen Beitrag für ein menschenwürdiges Zusammenleben in unserer Gesellschaft.
Fangen Sie einfach an!
Die Sozialverbände Südtirols sind durch die ehrenamtliche Arbeit vieler tausender Bürger und Bürgerinnen gewachsen. Tausende Hände wirkten und wirken dabei mit. Viele Aufgaben leisten in den Verbänden hauptberufliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, aber alle Verbände sind weiterhin auch freiwillige Mitarbeiter angewiesen. Die kleinen Zeit-Geschenke Vieler summieren sich zu einem wichtigen Beitrag für ein menschenwürdiges Zusammenleben in unserer Gesellschaft.
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